Das Problem mit Jaén
Jaén produziert 20 % des weltweiten Olivenöls. 20 % von allem, was auf dem Planeten verbraucht wird, kommt aus diesem Land in den Bergen Andalusiens. Und dennoch kauft niemand eine Flasche, die stolz Jaén auf dem Regal eines Gourmetladens in Berlin, Paris oder London trägt.
Das Öl verlässt die Region in Tanks. Es reist. Es kommt zurück in Flaschen mit Namen, die nach Toskana oder Kalifornien klingen. Graza, das erfolgreichste Pop-Olivenöl der USA in den letzten Jahren, enthält Öl aus Jaén. Der Wert ist weg. Das Land blieb namenlos.
Wofür Rizoma steht
Rizoma ist das erste native Olivenöl extra, das so von Jaén spricht, wie man von Bordeaux spricht: mit Autorität, mit Charakter und ohne um Erlaubnis zu fragen.
Es ist keine Nachhaltigkeitsmarke. Es ist kein weiteres Gourmetöl mit hübscher Verpackung. Es ist Öl mit Herkunft, Sorte und Geschichte — und es trägt den Namen des Landes, in dem es geboren wird.
Picual aus der Sierra de Jaén
Picual ist die meistangebaute Sorte der Welt und die charakteristischste Jaéns. Bei der Frühernte — Oktober, wenn die Olive noch grün ist — produziert sie das Öl mit der höchsten Polyphenol-Konzentration auf dem Markt. Intensiv, grün, mit dieser Bitterkeit und diesem pfeffrigen Abgang, der kein Fehler ist: Es ist die Signatur der Qualität.
Rizoma arbeitet ausschließlich mit frühgeerntetem Picual aus der Sierra de Jaén. Nicht mehr. Nicht weniger.
Royal — die seltenste Sorte Andalusiens
Die Sorte Royal wächst in einem kleinen Gebiet der Sierra de Jaén. Die Bäume tragen wenig. Die Olive ist anspruchsvoll. Das entstehende Öl ist zart, blumig, mandelartig — und hat eine Polyphenol-Konzentration, die sehr wenige Öle der Welt erreichen. Rizoma Royal 500ml ist das einzigartigste Objekt unserer Linie.
Warum Jaén jetzt zählt
Der Premium-Olivenölmarkt befindet sich dort, wo der Naturweinmarkt vor fünfzehn Jahren war: auf der Suche nach Herkunft, Sorte und einem Produzenten mit Haltung. Jaén hat all das. Es fehlte nur ein eigener Name.
Rizoma ist dieser Name.